Übersicht der Darsteller

Genesung (1956)

 

Regie:

Konrad Wolf

Drehbuch:

Konrad Wolf
(nach dem gleichnamigen Hörspiel von Karl Georg Egel und Paul Wiens)

Musik:

Joachim Werzlau

Kamera:

Werner Bergmann

Schnitt:

Friedel Welsandt

Länge:

106 min    s/w

 

Inhalt:

Ahlsund im Kriegsjahr 1941. Nach Abbruch seines Medizinstudiums verdient Friedel Walter sein Geld als singender "Wunderdoktor" im Strandkasino. Eines nachts bittet ihn seine Freundin Irene dringend um Hilfe. Ihretwillen rettet Friedel dem verwundeten Kommunisten und gesuchten KZ-Flüchtling Ernst Mehlin das Leben. Gemeinsam mit Irene plant Friedel eine glückliche Zukunft im Ausland, fernab von Leid und Gefahr. Doch Irene sieht ihre Tätigkeit im illegalen Widerstand in Deutschland als ihre Pflicht und fährt nicht mit. Friedel landet schließlich bei der Wehrmacht und arbeitet als Sanitäter. Bei Kriegsende gerät er in britische Gefangenschaft, wo man ihn versehentlich unter dem Namen des toten Dr. Müller registriert - ein Irrtum, den Friedel nicht korrigiert. Zurück in Ahlsund, auf der Suche nach Irene, wird er als Stationsarzt im Krankenhaus gebraucht. Nicht betrügerische Absichten, sondern vielmehr die Leidenschaft für den Beruf treiben ihn dazu, die Rolle des Dr. Müller hier weiterzuspielen. Besonderes psychologisches Geschick erfordert der Patient Max Kerster, früher Matrose und aktiver Antifaschist, der seit einem Bombenangriff in den letzten Kriegstagen durch eine unheilbare Lähmung ans Bett gefesselt ist und mit Morphium und falschen Hoffnungen behandelt wird. Friedel hingegen glaubt an den starken Lebenswillen dieses Menschen, sagt ihm die Wahrheit über seinen Zustand und unterstützt ihn bei einem Neuanfang. Unerwartet trifft Friedel auch Irene wieder, die mit Kerster verheiratet ist. Alte Gefühle füreinander brechen erneut auf, doch auch Gewissenskonflikte werden laut, denn die Genesung von Max ist jetzt wichtiger als ihre eigenen Empfindungen. Irene weiß, dass ihr Platz an der Seite ihres Mannes ist, und Friedel stellt sich den Behörden. Mit einem Brief von Max wendet er sich an den Ratsvorsitzenden, Genossen Mehlin, der sich seine Geschichte anhört und sich für ihn einsetzt. Am Ende wird Friedel auf Bewährung freigesprochen, damit er sein Medizinstudium fortsetzen kann.

(Team Zutz)

 

Darsteller:

Karla Runkehl

...

Irene Schorn

Wolfgang Kieling

...

Friedel Walter

Wilhelm Koch-Hooge

...

Max Kerster

Wolfgang Langhoff

...

Ernst Mehlin

Eduard von Winterstein

...

Professor Beheim

Erika Dunkelmann

...

Oberschwester

Angela Brunner

...

Schwester Hilde

Harry Hindemith

...

Staatsanwalt

Erich Franz

...

der Bezechte

Rudolf Fleck

...

Direktor Spulke

Gerry Wolff

...

Dozent Beseler

Barbara Adolph

...

junge Eisenbahnerin

Gert Beinemann

...

Dr. Müller

Manfred Borges

...

Verwundeter

Hans Fiebrandt

...

Angestellter im Einwohnermeldeamt

Charlotte Küter

...

Richterin

Werner Segtrop

...

Streifenfeldwebel

Kurt Sperling

...

deutscher Schreiber

Hermann Wagemann

...

KV-Feldwebel

Erwin Wittmer

...

Feldgendarm

Willi Wietfeldt

...

Bibliothekar

Siegfried Weil

...

Ausrufer

Rudolf Ulrich

...

britischer Sergeant

Axel Triebel

...

deutscher Major

Irma Münch

...

Sekretärin von Mehlin

Kurt Janecke

...

Apotheker

Charlotte Haase

...

alte Frau

Georg Dücker

...

älterer Pförtner

Georg Helge

...

Matrose

Werner Tinius

...

athletischer Matrose

Hans-Olaf Hanko

...

Beinamputierter

Wilhelm Thielmann

...

junger Fähnrich

Gerda Müller

...

Frau im Casino

Teddy Wulff

...

Mann im Casino

Gisela Graupner

...

Mädchen im Casino

 

Filmprogramm:

Genesung - PFI Nr. 15/56
 

Literatur:

Karl Georg Egel / Paul Wiens
Genesung
Eine Erzählung für den Film mit Bildern aus dem gleichnamigen DEFA-Film
Verlag der Nation Berlin 1956

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