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Inhalt:
Ahlsund im Kriegsjahr 1941. Nach Abbruch seines Medizinstudiums verdient Friedel Walter sein Geld als singender "Wunderdoktor" im Strandkasino. Eines nachts bittet ihn seine Freundin Irene dringend um Hilfe. Ihretwillen rettet Friedel dem verwundeten Kommunisten und gesuchten KZ-Flüchtling Ernst Mehlin das Leben. Gemeinsam mit Irene plant Friedel eine glückliche Zukunft im Ausland, fernab von Leid und Gefahr. Doch Irene sieht ihre Tätigkeit im illegalen Widerstand in Deutschland als ihre Pflicht und fährt nicht mit. Friedel landet schließlich bei der Wehrmacht und arbeitet als Sanitäter. Bei Kriegsende gerät er in britische Gefangenschaft, wo man ihn versehentlich unter dem Namen des toten Dr. Müller registriert - ein Irrtum, den Friedel nicht korrigiert. Zurück in Ahlsund, auf der Suche nach Irene, wird er als Stationsarzt im Krankenhaus gebraucht. Nicht betrügerische Absichten, sondern vielmehr die Leidenschaft für den Beruf treiben ihn dazu, die Rolle des Dr. Müller hier weiterzuspielen. Besonderes psychologisches Geschick erfordert der Patient Max Kerster, früher Matrose und aktiver Antifaschist, der seit einem Bombenangriff in den letzten Kriegstagen durch eine unheilbare Lähmung ans Bett gefesselt ist und mit Morphium und falschen Hoffnungen behandelt wird. Friedel hingegen glaubt an den starken Lebenswillen dieses Menschen, sagt ihm die Wahrheit über seinen Zustand und unterstützt ihn bei einem Neuanfang. Unerwartet trifft Friedel auch Irene wieder, die mit Kerster verheiratet ist. Alte Gefühle füreinander brechen erneut auf, doch auch Gewissenskonflikte werden laut, denn die Genesung von Max ist jetzt wichtiger als ihre eigenen Empfindungen. Irene weiß, dass ihr Platz an der Seite ihres Mannes ist, und Friedel stellt sich den Behörden. Mit einem Brief von Max wendet er sich an den Ratsvorsitzenden, Genossen Mehlin, der sich seine Geschichte anhört und sich für ihn einsetzt. Am Ende wird Friedel auf Bewährung freigesprochen, damit er sein Medizinstudium fortsetzen kann.
(Team Zutz)
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