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Das Lied vom Trompeter (1964)

Regie:

Konrad Petzold

Drehbuch:

Hans-Albert Pederzani, Konrad Petzold
(nach dem Roman "Unser kleiner Trompeter" von Otto Gotsche)

Musik:

Gerhard Rosenfeld

Kamera:

Günter Haubold

Schnitt:

Thea Richter

Länge:

85 min    s/w

Inhalt:

August Friedrich Weineck, der kleine Trompeter, ist tot. Während einer Gedenkveranstaltung erinnern sich Verwandte, Freunde und Weggefährten, schweigend in Trauer, an den jungen Verstorbenen. Fritz, wie sie ihn riefen, war nicht nur ein gutherziger, lebenslustiger Mensch und tapferer Rotgardist, sondern auch ein kluger Kopf und vor allem ein treuer Kamerad. Musik wollte er immer machen, Musik und Musik, in einem großen Konzertsaal, von Kindesbeinen an - das weiß seine Mutter noch genau, und wird es nie vergessen. Doch die Zeiten waren andere, unruhig, geprägt von Imperialismus, Krieg, politischen Wirren, dem harten Kampf der Arbeiterklasse und letztlich dem aufstrebenden Nationalsozialismus...
Auch Käthe, das Mädchen aus der Nachbarschaft, kannte Fritz schon von früh auf, bei der Einschulung hatte er den Inhalt seiner Schultüte mit ihr geteilt, weil sie keine hatte. Sein Freund Alfons schenkte ihm seine Trompete, nachdem er selbst den rechten Arm im Krieg verlor. Und wie froh und stolz hat Fritz sie stets geblasen! Oft ertönte sie als Signal im Freiheitskampf der Arbeiter. Nur bei seiner ersten Begegnung mit Ernst Thälmann, da vergaß er vor Ergriffenheit zu spielen. Paul, der dem kleinen Trompeter einen Fehler, den dieser als Verantwortlicher beim Überfall auf ein Waffenlager beging, nachtrug, bis er selbst einen entscheidenden machte, söhnte sich von Herzen mit ihm aus, verdankte er ihm doch sein Leben. Und auch dem verfolgten Genossen Borsdorff half er das Leben zu retten bei einer riskanten Flucht über die Hallenser Dächer...
So sammeln sich nun die Erlebnisse im Gedächtnis der Hinterbliebenen, Erinnerungen aus Fritz' Kindertagen, Jugend, an gefährliche Aktionen im Sinne der Sache, des Kampfes für eine bessere Zukunft - bis hin zu seinem jähen Ende im Jahr 1925, wo er inmitten des Tumults bei einer Rede des KPD-Kandidaten Thälmann gemein und hinterrücks erschossen wurde, als er "Teddy" mit seiner Trompete warnte.

(Team Zutz)

Darsteller:

Horst Jonischkan

...

Fritz Weineck

Helga Göring

...

Anna Weineck

Doris Abeßer

...

Käthe Mielfe

Wolfgang Greese

...

Karl Borsdorff

Erik Veldre

...

Paul Hepner

Fred Delmare

...

Kleckchen

Rolf Römer

...

Alfons Wieland

Bruno Carstens

...

Gustav Merseburg

Günther Simon

...

Ernst Thälmann

Ezard Haußmann

...

Georg Füllbrink

Hannjo Hasse

...

Pietzker

Jürgen Frohriep

...

Walter Ebersdorf

Horst Friedrich

...

Schutzmann Ebersdorf

Hannes Fischer

...

Polizeipräsident Füllbrink

Werner Wieland

...

Hauptmann Langner

Hans Klering

...

Schuldiener Bodendiek

Nico Turoff

...

Brauer

Werner Kamenik

...

Heinrich

Hans-Edgar Stecher

...

Jule

Erika Stiska

...

Trude

Traudl Kulikowsky

...

Lene Langner

Martin Elbers

...

Ernst Weineck

Fredy Barten

...

stiernackiger Industrieller

Hilmar Baumann

...

Wachposten

Werner Senftleben

...

Maurer

Erich Braun

...

Hüne

Hans Schmidt

...

Soldat

Harald Moszdorf

...

Soldat

Werner Riemann

...

Soldat

Otto Krieg-Helbig

...

Soldat

Günther Polensen

...

Arzt

Günter Goetsch

...

englischer Delegierter

Otto Wichard

...

französischer Delegierter

Herbert Herfurth

...

Wirt

Gerhard Hänsel

...

Obergefreiter

 

Kinder:

Margarita Lendowski (Käthe), Michael Schwendtka (Georg), Klaus-Dieter Jaschek (Walter), Holger Paeck (Karl), Hans-Jürgen Rouvel (Fritz), Sylvia Petzold (Lene)

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