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Übersicht der Darsteller

Stabliste

Ohne Kampf kein Sieg (1966)
- Ein Film des Deutschen Fernsehfunks in 5 Teilen -

Regie:

Rudi Kurz

Drehbuch:

Rudi Kurz
(nach der gleichnamigen Biographie von Manfred von Brauchitsch)

Musik:

Wolfgang Hohensee

Kamera:

Horst Hardt

Schnitt:

Thea Richter

Länge:

78 min (1), 85 min (2), 66 min (3), 74 min (4), 104 min (5)    s/w

Inhalt:

Ginge es nach seinem traditionsbewussten Vater, so sollte Manfred von Brauchitsch Soldat werden. Doch bereits bei Beginn seiner Kriegsausbildung weiß er, dass der bedingungslose Gehorsam in der Armee nichts für ihn ist. Seine Leidenschaft gilt der schnellen Fahrt auf seinem Motorrad, das ihm Onkel Walther, ein angesehener und einflussreicher Militarist, schenkte. Bald ist Manfred besessen von dem Wunsch Rennfahrer zu werden und quittiert den Dienst bei der Armee. Unterstützt wird er von seinem Vetter Hans, der ihm seine Autos zur Verfügung stellt, ihm aber gleichzeitig rät, erst eine Lehre zu machen, um das nötige technische Verständnis zu bekommen. Während der Lehrzeit bei Mercedes lernt Manfred seinen späteren Mechaniker und treuen Freund Theo Hempel kennen, der mit ihm zusammen Übungsstrecken erarbeitet und ihm ein besseres Gefühl für die Maschine gibt. So fährt Manfred bald kleinere Touren, erlangt mit seiner "Zigarre" seinen ersten großen Sieg 1932 auf der Avus.

Der Name von Brauchitsch ist damit nicht länger unbekannt unter den Anhängern des Automobilsports. Er erhält einen Vertrag vom Mercedes-Chef Werlin, tritt sogar im Film auf und verkehrt in den höchsten Kreisen der Gesellschaft. Hitler regiert und auch Manfred jubelt mit, erhofft er sich vom Führer doch vor allem die Förderung des Rennsports, Geld für Rennstrecken, Wagen und Fahrer. Seit seinem Sieg hat für ihn eine Karriere als Rennfahrer begonnen, ein ständiger und unerbittlicher "Kampf um Meter und Sekunden", begleitet von einer Reihe gefeierter Erfolge am Steuer der neuen Silberpfeile, aber auch vielen Niederlagen, oftmals verschuldet durch unglückliche Umstände. Sein mitunter übertriebener Ehrgeiz und die enorm hohe Einsatzbereitschaft enden für Manfred auch mehrmals im Krankenhaus. Nach einer langen Pechsträhne geht er 1937 im Grand Prix von Monaco endlich wieder als strahlender Sieger hervor. Begleitet wird seine Laufbahn in der Presse durch die Artikel des jüdischen Journalisten Hans Levi, der nicht nur die Schnelligkeit des Rennfahrers sieht, sondern auch den Menschen dahinter. Privat verbindet ihn eine Freundschaft zu Manfred, welcher ungeachtet seines Rufes zu Levi hält und ihm in der mittlerweile bedrohlichen Lage für Juden hilft, sozusagen die Flucht ermöglicht.

Als sich die politische Situation in Deutschland weiter zuspitzt und es 1939 schließlich zum Krieg kommt, muss auch Manfred - dessen Interesse immer nur dem Sportteil der Zeitung galt - erkennen, welch grausame Gefahr die Nazi-Herrschaft darstellt. Um nicht an die Front eingezogen zu werden, bleibt er nach Kriegsausbrauch für einige Zeit in der Schweiz bei seinem Rennkollegen Caracciola. Seine Mutter jedoch erinnert ihn an seine Pflicht und appelliert an sein Ehrgefühl als Familienmitglied derer von Brauchitsch, seinem Vaterland allzeit die Treue zu halten. So fügt sich Manfred seinem Schicksal und kehrt nach Deutschland zurück. Dort arbeitet er während des Krieges zunächst als persönlicher Referent des Industriellen Dr. Koppenberg, später ist er dann als technischer Berater in der Rüstung und Kriegsproduktion, u.a. der Abteilung für Panzerentwicklung, tätig. Hier trifft er Theo wieder, der ihn stets vor der Macht des Nationalsozialismus warnte, und auch seine Soldaten-Vergangenheit holt ihn ein - in Form seines ehemaligen Ausbildungsoffiziers von Siegel und seines Freundes Claus von Stauffenberg, die die Sabotage an Panzern aufdecken sollen.

Bei einem Bombenangriff verlässt Manfred, angewidert vom luxuriösen Lebensstil der sogenannten besseren Gesellschaft in Zeiten der Not und des Elends für die einfachen Bürger, den Luftschutzbunker und begegnet bei seinem nächtlichen Spaziergang seiner zukünftigen Frau Gisela. Zusammen wohnen sie mit Manfreds Mutter in der Starnberger Familienvilla, von wo sie nach Kriegsende von den Amerikanern vertrieben werden. In ihrem neuen Zuhause, einer kleinen Waldhütte, verlebt das Ehepaar von Brauchitsch eine zwar von Entbehrungen gezeichnete aber dennoch glückliche Zeit. Gemeinsam mit Theo bastelt Manfred an der Konstruktion eines Motorrads, mit bescheidenen Mitteln zwar, aber dafür mit viel Enthusiasmus. Hans Levi, jetzt amerikanischer Staatsbürger namens James Levan, besorgt ihnen durch seine Beziehungen einige Ersatzteile. Der Rennsport kommt langsam wieder ins Rollen und Manfred wird Präsident des Automobilclubs von Deutschland. Allerdings bereitet ihm die Lage in seiner Heimat Unbehagen, scheint man doch im westlichen Teil nicht aus der Geschichte gelernt zu haben. Als er sieht, wie die Kriegsverbrecher von gestern heute bereits wieder in hohen Positionen agieren, fasst er den Entschluss, Deutschland zu verlassen.

Eine Einladung des argentinischen Automobilclubs bietet ihm Gelegenheit dazu. Sein Aufenthalt in Südamerika erweist sich angesichts der neuen Bekannten aus der deutschen Kolonie - millionenschwere Altnazis, die hier Unterschlupf gefunden haben bis sich die Situation in der Heimat beruhigt hat - jedoch als unerträglich und Manfred und Gisela kehren ernüchtert nach Starnberg zurück. Bald darauf reisen sie zu den Wintersportmeisterschaften der DDR in Oberhof. Trotz all seiner Skepsis gegenüber dem Kommunismus, beeindruckt Manfred die Begeisterung der Menschen und ihr fester Wille, den Faschismus auszurotten und einen sozialistischen Staat aufzubauen. Wieder in der Bundesrepublik, gründet er ein Komitee, das die friedliche Verständigung zwischen Ost und West mittels des Sports fördern soll. Manfred selbst nimmt in einer Eigenbaukonstruktion auf dem Nürburg-Ring letztmalig aktiv an einem Rennen teil und feiert trotz Niederlage einen würdigen Abschied, begleitet vom stürmischen Applaus der Zuschauer als er die letzten Kilometer ins Ziel zu Fuß zurücklegt. In der Presse verleumdet man ihn wegen seines Engagements für das Komitee und schürt damit die Propaganda gegen die DDR und die bevorstehenden Weltjugendspiele in Berlin. Auch den Regierungsbehörden wird er durch seine Kontakte zur Nachbarrepublik zunehmend unbequem, sodass kein westdeutscher Verlag seine Memoiren zu veröffentlichen wagt. Warnungen und Versuche, ihn von seiner Arbeit im Dienste der Völkerversöhnung abzubringen, lehnt Manfred ebenso entschieden ab wie das Angebot des amerikanischen Geheimdienstes, für sie als Spitzel zu fungieren. Unter fadenscheinigen Gründen wird er schließlich festgenommen und monatelang mit Verhören terrorisiert. Die Anklage lautet auf Hochverrat und Geheimbündelei. Während seine Frau fast zerbricht, widersteht Manfred dem Druck. Landesweite massive Proteste gegen seine Gefangenschaft erzwingen seine vorläufige Freilassung. Sofort macht sich Manfred mit seinen Verbündeten an die Vorbereitung des ersten deutschen Turn- und Sportfestes in Leipzig. Als eine erneute Verhaftung droht, flieht er mit Theos Hilfe - doch ohne Gisela, die nicht noch einen Neuanfang zu verkraften glaubt - in die DDR, wo er später vom Selbstmord seiner Frau erfährt.

(Team Zutz)

Darsteller:

Jürgen Frohriep

...

Manfred von Brauchitsch

Marga Legal

...

Frau von Brauchitsch, seine Mutter

Ezard Haußmann

...

Harald von Brauchitsch, sein Bruder

Dietlinde Greiff

...

Gisela von Brauchitsch, seine Frau

Heinz Hinze

...

Walther von Brauchitsch, sein Onkel

Hannjo Hasse

...

von Siegel

Alfred Struwe

...

Claus von Stauffenberg

Rudolf Ulrich

...

Theo Hempel, Mechaniker

Gerry Wolff

...

Hans Levi

Horst Gill

...

Hans von Dahlen

Helmut Schreiber

...

Werlin

Alfred Müller

...

Ernst Udet

Marion van de Kamp

...

Marianne von Stengel

Gerd Ehlers

...

Neubauer

Herbert Dirmoser

...

Vater von Brauchitsch

Kurt Schmengler

...

von Grothe

Hans Finohr

...

von Grollmann

Erich Haußmann

...

Graf Manthey

Horst Preusker

...

Hühnlein

Arthur Jopp

...

Dr. Koppenberg

Maria Rouvel

...

Frau Koppenberg

Hans Maikowski

...

Baldur von Schirach

Tim Hoffmann

...

von Schirachs Adjutant

Georg Schweiger

...

SS-Mann

Willi Hinrichs

...

SS-Mann

Jutta Klöppel

...

Sorentina

Johannes Curth

...

Professor Ottersbach

Kurt Müller-Reitzner

...

Dr. Gläser

Günter Drescher

...

Tankwart

Thomas Weisgerber

...

Rudolf Caracciola

Brigitte Krause

...

Baby Caracciola

John Rees

...

Dick Corner

Enrico Migliore

...

Luigi Fagioli

Peter Steffen

...

Nuvolari

Helmut Frensel

...

Hans Stuck

Richard Schmidt

...

Hermann Lang

Rainer Eckardt

...

Bernd Rosemeyer

Zygmunt Mierzwiak

...

polnischer Motorradfahrer

Eugen Eschner

...

polnischer Motorradfahrer

Heinz Isterheil

...

Dr. Klaue

Herbert Körbs

...

General Neuendorf

Hans-Hasso Steube

...

Oberst Flenzbach / grölender Herr

Johannes Reinhardt

...

Adjutant / junger Sportler

Gerd Michael Henneberg

...

Professor Gebhardt

Siegfried Loyda

...

Professor Brandt

Ralph J. Boettner

...

Reichsgerichtspräsident Freisler

Karl Heinz Weiss

...

Richter

Klaus Ebeling

...

SS-Sturmführer

Joachim Tomaschewsky

...

Malentes

Martin Flörchinger

...

Fred Neubert

Heinz Klevenow

...

Hans Bäumer

Brigitte Lindenberg

...

Frau Raubal

Günter Margo

...

Adolf Hitler

Peter Kiwitt

...

Ufa-Mann

Fred Ludwig

...

Regisseur

Günther Götze

...

Kameramann /

polnischer Motorradfahrer

Wilhelm Gröhl

...

Kameramann

Fritz Diez

...

Hermann Abs

Max Adalbert Schleyer

...

Todt

Karl-Helge Hofstadt

...

Aust

Jochen Diestelmann

...

Kirdorf

Rudolf Fleck

...

Baumann

Brigitte Scholz

...

junge Dame

Sigrid Göhler

...

Schwester Erika / junge Sportlerin

Jörg Kaehler

...

Bernd von Brauchitsch

Hans Hardt-Hardtloff

...

französischer Fernlastfahrer

Adolf Dombrowski

...

französischer Bauer

Emil Schomburg

...

französischer Bauer

Ilse Voigt

...

französische Wirtin

Hans Klering

...

Blockwart

Berti Deutsch

...

Frau vom Blockwart

Günther Polensen

...

Gestapomann

Reinhold Schäfer

...

Gestapomann

Hans Flössel

...

Beamter auf der Behörde

Wolfgang Brunecker

...

Herr Wolf

Hans-Heinz Kahl

...

Seebohm

Horst Schäfer

...

amerikanischer Captain

Arthur Boyd

...

Neger

Uwe Pietsch

...

Werner Hempel

Siegfried Weiß

...

Freudmann

Helmut Loos

...

Alfers

Dietmar Schmidt

...

Rudel

Klaus Glowalla

...

Gallant

Dietrich Mechow

...

großer Herr

Peter Reusse

...

Indio

Werner Wieland

...

Kaufmann

Ingeborg Schumacher

...

Journalistin

Gisela Naumann

...

Journalistin

Georg-Michael Wagner

...

Journalist

Volkmar Kleinert

...

Journalist

Fritz Mohr

...

Journalist

Gerhard Hänsel

...

Journalist

Albert Zahn

...

Kriminalbeamter

Rüdiger Mehnert

...

1. CIC-Mann

Billy Mullis

...

2. CIC-Mann

Heinz Schröder

...

Dr. Luger

Horst Friedrich

...

Untersuchungsrichter

Rudolf Horn

...

Steuerbeamter

Werner Ehrlicher

...

von Reichlin

Karl Eggstein

...

Dr. Wieland

Helmut Hellstorff

...

Staatsanwalt

Harry Studt

...

Staatsanwalt

Hannes Stelzer

...

Staatsanwalt

Wolfgang Dehler

...

Waldarbeiter

Heinz Look

...

Waldarbeiter

Regina de Reese

...

jüngere Frau

Rolf Ripperger

...

Reporter

Werner Röwekamp

...

Reporter

Peter Hill

...

Reporter

Peter Köhncke

...

Reporter

Erich Altrock

...

Zuschauer

Ernst Steiner

...

Zuschauer

Fredy Barten

...

Zuschauer

Joachim Pape

...

Dr. Feuereisen

Eugenio Plozza

...

Kellner

Helmut Gauß

...

junger Mann in Oberhof

Berko Acker

...

junger Sportler

Gisbert-Peter Terhorst

...

junger Sportler

Günter Ott

...

Kriminalpolizist

Harald Moszdorf

...

junger Kriminalist

Gustav Stähnisch

...

Gefängniswärter / Zuschauer

Otto Krieg-Helbig

...

Gefängniswärter

Willi Neuenhahn

...

Mann an der Grenze

Olaf Polensen

...

Kradmelder

Lieselotte Seiffert

...

Frau von Harald von Brauchitsch

Günter Krause

...

lauschender Soldat

Gerd Staiger

...

Feldwebel

Lothar Förster

...

Mechaniker

Walter Belz

...

französischer Gendarm

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