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Übersicht der Darsteller
Stabliste

Solange Leben in mir ist (1965)

Regie:

Günter Reisch

Drehbuch:

Michael Tschesno-Hell, Günter Reisch, Hermann Herlinghaus

Musik:

Ernst Hermann Meyer

Kamera:

Horst E. Brandt

Schnitt:

Bärbel Weigel

Länge:

109 min    s/w

Inhalt:

Berlin 1914. Der Rechtsanwalt und Reichstagsabgeordnete Dr. Karl Liebknecht warnt vor der Gefahr eines Krieges, der mit Falschmeldungen zwecks Stimmungsmache im Volk und von der Obrigkeit beauftragter Waffenproduktion durch den Kanonenkönig Krupp systematisch vorbereitet wird. Wie schon sein Vater Wilhelm ist Liebknecht Sozialist. Er befürwortet entschieden den Klassenkampf des deutschen Proletariats. Mit gleichgesinnten Genossen unterstützt er auch den russischen Revolutionär Frolow, der illegal nach Deutschland kam und steckbrieflich gesucht wird. Auf einer Hochzeit in der befreundeten Arbeiterfamilie Schreiner erfährt Liebknecht vom Attentat in Sarajevo, das den Beginn des ersten Weltkrieges bedeutet. Als einziger der SPD-Fraktion hat er den Mut, öffentlich gegen die Bewilligung von milliardenschweren Kriegskrediten zu stimmen, sich damit der Mehrheit und Parteidisziplin zu widersetzen. Beschuldigungen, Verleumdungen, Drohungen und Redeverbot sind die Folge. Seine Frau und Tochter lässt man die Ausgrenzung ebenfalls spüren. Schließlich kommandiert man ihn zur Front. Trotz alledem bleibt er seinen sozialistischen Grundgedanken treu, verbreitet seine Überzeugung weiter, gelobt solange er lebt für den Frieden, gegen den Militarismus zu kämpfen. Die Arbeiter stehen zu ihm, zu Rosa Luxemburg und Spartacus. Liebknechts Behauptungen über den Hauptfeind, der im eigenen Land steht, finden vor allem auch Anhänger in der Jugend, vor der er Ostern 1916 in Jena spricht. Er distanziert sich von der Politik der SPD-Parteiführung, von Ebert und Scheidemann, die sich mit dem kaiserlichen Krieg arrangieren. Am 1. Mai des Jahres ruft er in seiner Rede am Potsdamer Platz in Berlin die Proletarier aller Länder auf, sich zu vereinen gegen Krieg und Imperialismus. Liebknecht wird verhaftet und wegen Landesverrats angeklagt, der Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt. Seine aufrechte Haltung ist ungebrochen, der Wille bleibt stark. Unter den Arbeitern haben sein Auftreten, seine Worte das innere Feuer geschürt, es kommt zum Streik, zur Freiheitsbewegung des Proletariats.

(Team Zutz)

Darsteller:

Horst Schulze

...

Karl Liebknecht

Ludmila Kasjanowa

...

Sophie Liebknecht

Rita Krips

...

Vera Liebknecht

Michail Uljanow

...

Nikolai Pawlowitsch Frolow

Horst-Tanu Margraf

...

Professor Wendler

Albert Hetterle

...

Paul Schreiner

Erika Dunkelmann

...

Milda Schreiner

Jutta Hoffmann

...

Käthe Schreiner

Wilfried Weschke

...

Hans Schreiner

Stefan Lisewski

...

Werner Gutjahr

Albert Garbe

...

Albin Holzer

Hans Hardt-Hardtloff

...

Tischler

Mathilde Danegger

...

Frau des Tischlers

Wolfgang Ostberg

...

Ernst Lemke

Fred Delmare

...

Waldemar Lehmann

Adolf Fischer

...

Liesegang

Zofia Rysiowna

...

Rosa Luxemburg

Erich Mirek

...

Wilhelm Pieck

Siegfried Weiß

...

Franz Mehring

Kurt Dunkelmann (als Theodor Meyer)

...

Friedrich Ebert

Otto Lang

...

Philipp Scheidemann

A. P. Hoffmann

...

Gustav Noske

Arthur Jopp

...

Albert Südekum

Hans Finohr

...

Georg Ledebour

Harald Halgardt

...

Kaiser Wilhelm II.

Werner Dissel

...

Reichskanzler Bethmann-Hollweg

Alfred Müller

...

Gustav Krupp von Bohlen und Halbach

Kurt Steingraf

...

von Grauthoff

Peter Brang

...

von Knoch

Werner Schulz-Wittan

...

Reichstagspräsident

Otto Roland

...

Kriegsminister

Rolf Ludwig

...

Oberleutnant von Preuß

Harry Hindemith

...

General von Hohenberg

Walter Jupé

...

Untersuchungsrichter

Norbert Christian

...

Vorsitzender

Hannes W. Braun

...

Beisitzer

Hans-Heinz Kahl

...

Lehrer Senkpiehl

Else Sanden

...

Frau Munk

Jürgen Hentsch

...

Dr. Rauch

Horst Lommatzsch

...

Polizeikommissar

Willi Neuenhahn

...

Kriminalbeamter

Oswald Foerderer

...

Kriminalbeamter

Rolf Hoppe

...

Abgeordneter

Fredy Barten

...

Abgeordneter

Norbert Albrecht

...

Kind Kulle

Horst Friedrich

...

Glatzköpfiger

Hans Bussenius

...

Beamter

Jochen Diestelmann

...

Adjutant

Hansjoachim Büttner

...

Herr von der Regierung

Günther Ballier

...

Herr von der Regierung

Lothar Förster

...

Herr von der Regierung

Lutz Riemann

...

Norddeutscher

Peter Sturm

...

Ober

Joachim Konrad

...

Soldat

Günter Schubert

...

Kriminalpolizist

Hans-Gotthilf Brown

...

Justizwachtmeister

Curt W. Franke

...

Gerichtswachtmeister

Achim Schmidtchen

...

Gerichtsoffizier

Bert Brunn

...

Polizeibeamter

Werner Ehrlicher

...

junger Mann

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