 Foto: Harry Hirschfeld
Peter Kiwitt (eigtl. Alfred Georg Kiwit)
* 04.12.1904, Oberhausen † 10.03.1969, Berlin
|
Biographie
Der markante Charakterspieler erhält in Düsseldorf seine künstlerische Ausbildung, wo er 1928 auch debütiert. In den 30er Jahren ist er an Berliner Bühnen tätig, dann folgt der 2. Weltkrieg. Nach Kriegsende zieht es ihn wiederum nach Düsseldorf, ehe er 1955 an das Berliner Ensemble wechselt. Von 1962-69 gehört Kiwitt schließlich der Berliner Volksbühne an. Der kleine, korpulente Mime tritt auch in über 30 DEFA-Streifen, satirischen "Stacheltier"-Kurzfilmen und zahlreichen Fernsehinszenierungen einprägsam hervor. Vielfach sind es Industrielle und Geschäftsleute, Juristen und Militärchargen, denen Kiwitt Profil verleihen kann. Gelegentlich sieht man ihn aber auch in komödiantischen Rollen. Aus der Vielzahl der von ihm dargestellten Figuren sollen stellvertretend der Major Poppe aus der Satire "Der Hauptmann von Köln", der skrupellose General Lick aus dem antifaschistischen Streifen "Betrogen bis zum jüngsten Tag" sowie der Herr Matzke aus dem Lustspiel "Musterknaben" Erwähnung finden.
(Volker Wachter)
Filmographie (Auswahl)
|
|