 (Archiv Volker Wachter)
Otto Krieg-Helbig (eigtl. Otto Krieg)
* 04.01.1898, Berlin † 28.10.1976, Potsdam
Fotos
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Biographie
Otto Krieg, der später seinen Familiennamen in "Krieg-Helbig" abändert, kommt als Sohn eines Polizeibeamten in Berlin zur Welt. Von 1920-22 läßt sich der junge Mann am Berliner Schauspielhaus ausbilden, danach gelingt der Sprung an verschiedene Theater und Kleinkunstbühnen seiner Heimatstadt. In den 30er Jahren arbeitet Krieg viel beim Funk, außerdem ist er als sogenannter "Filmfachdarsteller" tätig, spielt z.B. im Rühmann-Streifen "Der Gasmann". 1940/41 wirkt der Charakterdarsteller und Komiker an einem Fronttheater, danach an den Schlesischen Landesbühnen in Breslau. Nach dem 2. Weltkrieg ist Krieg-Helbig vorerst an der Jungen Bühne in München zu finden, dann folgt er einem Ruf an das Landestheater Meiningen. Hier gilt er als "sehr guter Chargenspieler, sowohl in ernsten Rollen wie als Komiker verwendbar". 1949/50 am Landestheater Arnstadt/Rudolstadt beschäftigt, spielt er dann erneut in Meiningen, schließlich in Görlitz und von 1956-66 am Potsdamer Hans-Otto-Theater. Zu seinen großen Bühnenrollen gehören der Nathan, der Dorfrichter Adam und der "Eingebildete Kranke". Mit 68 Jahren nimmt Krieg-Helbig Abschied vom festen Ensemble, nicht jedoch von seinem geliebten Beruf. Der Potsdamer Intendant Gerhard Meyer würdigt beim Abschied besonders die Leistungen des Künstlers während der Jahre, in denen das Tournee-Ensemble noch arbeitet und Krieg-Helbig "Tag für Tag in einem anderen Städtchen auf einer anderen Bühne und zumeist in einer großen Rolle" auftritt. Otto Krieg-Helbig ist noch zehn Jahre freischaffend für Film, Fernsehen, Synchron und Dokumentarfilm tätig, verkörpert vor den Kameras zahlreiche Chargen. Verheiratet ist er mit der Schauspielerin und Malerin Ursula Krieg-Helbig (* 08.11.1923, † 11.06.2007). Auch seine Söhne Peter Krieg-Helbig (1947-1983) und Michael Krieg-Helbig (geb. 1945) schlagen eine schauspielerische Laufbahn ein.
(Volker Wachter - Quellen: Ursula Krieg-Helbig (†); Artikel im "Meininger Tageblatt" vom 10.10.1998)
Filmographie (Auswahl)
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Jahr
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Filmtitel
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Rolle
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1937
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Der Mann, der Sherlock Holmes war (D)
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Fotoreporter
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1938
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Das indische Grabmal (D)
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Indischer Diener
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1941
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Der Gasmann (D)
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Polizist
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1956
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Der Hauptmann von Köln
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Offizier
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1958
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Nur eine Frau
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Maschinenmeister
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1961
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Italienisches Capriccio
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Gondolier
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1961
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Gewissen in Aufruhr (TV)
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von Moll
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1961
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Mord an Rathenau (TV)
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Wirtschaftsführer
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1962
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Mord ohne Sühne
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Verkäufer
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1963
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Nackt unter Wölfen
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Rottenführer in der SS-Schneiderei
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1963
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Carl von Ossietzky (TV)
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Reichsanwalt
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1963
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Monolog für einen Taxifahrer (TV)
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alter Drucker
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1964
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Das Lied vom Trompeter
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Soldat
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1965
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Wolf unter Wölfen (TV)
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Wachtmeister
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1965
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Entlassen auf Bewährung
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Häftling
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1965
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Die besten Jahre
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Lehrer
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1966
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Ohne Kampf kein Sieg (TV)
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Gefängniswärter
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1967
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Brot und Rosen
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Wachtmeister
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1967
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Die Fahne von Kriwoj Rog
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Schalterbeamter
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1968
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Heißer Sommer
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ein Fischer
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1968
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Abschied
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Ausrufer
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1969
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Mohr und die Raben von London
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Wackelwirt
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1970
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Wir kaufen eine Feuerwehr
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Pförtner
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1971
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Kennen Sie Urban?
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Standesbeamter
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1971
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KLK an PTX - Die Rote Kapelle
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Ausrufer
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1973
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Auf dem Flug nach Havanna (TV)
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Mann
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1975
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Till Eulenspiegel
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Hofrat
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