Hans-Georg Rudolph
* 24.05.1908, Hamburg † 30.03.1987, Hamburg
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Biographie
Rudolph besucht die Schauspielschule Paul Alexander Kleimann in Hamburg und debütiert 1926 am dortigen Thalia-Theater. Nach kurzer Zeit ist er schon an verschiedenen Berliner Bühnen aktiv, dann zieht es ihn vorerst in die Provinz, so nach Ratibor, Zittau, Halberstadt, Görlitz, Wuppertal und Metz. Neben seiner schauspielerischen Arbeit übernimmt der Künstler auch erste Regiearbeiten. Nach dem 2. Weltkrieg avanciert Rudolph zum stellvertretenden Intendanten in Halle, von 1948-51 ist er Intendant in Gera. Ende der 40er Jahre beginnt auch seine kurze Filmkarriere bei der DEFA. Zu den herausragenden Rollen des Charakterdarstellers zählen hier der Spekulant und Schieber Theo Benthin im Streifen "Familie Benthin" sowie der Direktor Tilgner in dem international preisgekrönten Film "Der Rat der Götter". Im Jahre 1951 realisiert Rudolph als Co-Regisseur die Balzac-Verfilmung "Karriere in Paris". Die DEFA vertraut ihm daraufhin die Regie zu dem Reuter-Stoff "Kein Hüsung" an. Nach nur wenigen Drehtagen wird das Projekt allerdings abgebrochen und erst später mit neuem Stab zu Ende geführt. Rudolph arbeitet fortan im Westen und macht sich insbesondere als Intendant in Kiel sowie als Generalintendant des Badischen Staatstheaters Karlsruhe einen guten Namen. Seine Söhne Niels-Peter Rudolph und Hans-Christian Rudolph schlagen ebenfalls eine künstlerische Laufbahn ein.
(Volker Wachter)
Filmographie (Auswahl)
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Jahr
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Filmtitel
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Rolle
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1950
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Der Auftrag Höglers
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Dr. Rennert
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1950
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Der Rat der Götter
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Direktor Tilgner
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1950
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Familie Benthin
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Theo Benthin
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1951
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Die Sonnenbrucks
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Ministerialrat Behnke
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1952
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Karriere in Paris - Co-Regie
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-
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1953
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Anna Susanna
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Sörensen
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1969
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Der Kampf um den "Reigen" (TV, BRD)
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