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Erich-Alexander Winds

Erich-Alexander Winds
(Prof. Erich-Alexander Winds)

* 15.11.1900, Dresden
† 09.09.1972, Berlin

Biographie

Prof. Erich-Alexander Winds entstammt einer alten Künstlerfamilie. Sein Vater, Prof. Adolf Winds, war ein bedeutender Theaterwissenschaftler und Regisseur, seine Mutter wirkte als Hofschauspielerin in Dresden. So ist es nicht verwunderlich, dass auch beider Sohn eine künstlerische Laufbahn einschlägt. Vom Vater mit dem notwendigen Rüstzeug versehen, startet er 1918 seine Karriere in Leipzig. Über Rostock, Nürnberg, Bremen, Saarbrücken, Halle, München und Mönchengladbach / Rheydt kommt er nach Wuppertal, wo er von 1941 bis 1953 als Generalintendant der Städtischen Bühnen tätig ist. Anschließend arbeitet er als Schauspieldirektor in Leipzig, wechselt schließlich nach Berlin, wo er bis 1969 als Chefregisseur der Deutschen Staatsoper fungiert. Der Charakterdarsteller, der mit seiner Schauspielkollegin Gisela Bestehorn verheiratet ist, zeigt sich gelegentlich auch in markanten Film- und Fernsehrollen. Meist gestaltet er hier gutsituierte Herren, Politiker, Ärzte. Außerdem führt er ab Mitte der 50er Jahre mehrfach beim Deutschen Fernsehfunk Regie, er arbeitet zudem auch für den Funk.

(Volker Wachter - Quelle: Gisela Bestehorn)

Filmographie (Auswahl)

Jahr

Filmtitel

Rolle

1955

Wer seine Frau lieb hat...

Zauberkünstler

1966

Eine kleine Hausmusik (TV)

Prof. Knöchel

1967

Brennende Ruhr (TV)

Buchtenkirchner

1967

Er ging allein (TV)

Dr. Landgut, Regierungsdirektor

1969

Seltsame Liebesbriefe (TV)

Chefarzt


Regiearbeiten (Auswahl)

Jahr

Filmtitel

1955

Dreimal Vespone (TV)

1957

Eine Dummheit macht auch der Gescheiteste (TV)

1958

Das verlorene Gesicht (TV)

1958

Die Hexen von Paris (TV)

1960

Die goldene Pauline (TV)

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