


Übersicht der Darsteller Stabliste |
Ernst Thälmann - Führer seiner Klasse (1955)
|
|
|
Regie:
|
Kurt Maetzig
|
|
Drehbuch:
|
Willi Bredel, Michael Tschesno-Hell, Kurt Maetzig
|
|
Musik:
|
Wilhelm Neef
|
|
Kamera:
|
Karl Plintzner, Horst E. Brandt
|
|
Schnitt:
|
Lena Neumann
|
|
Länge:
|
132 min Farbe
|
|
Inhalt:
Deutschland im Jahr 1930: Die Zeichen deuten auf braun, die Gefahr droht von rechts. Adolf Hitler hat mit seiner Politik, durch Versprechungen zur Besserung des Lebensstandards für das deutsche Volk, immer mehr Anhänger gewonnen. Die Wirtschaftskrise hat zu Depression, Massenarbeitslosigkeit und Armut geführt, so klammern sich viele an die Hoffnung auf Entspannung der Situation - und sind potentielle Stimmen zu Gunsten der Nationalsozialistischen Partei. Ernst Thälmann ist mittlerweile Kandidat der KPD und bemüht sich um ein Bündnis mit der SPD gegen die Nazis, vergeblich. So kommt es bei den Reichstagswahlen zum Unvermeidlichen: Hitler gelangt an die Macht und eine Welle des Faschismus und Antisemitismus, der Judenverfolgung und Massenvernichtung rollt unaufhaltsam über das Land und greift um sich. Thälmann befindet sich zu dieser Zeit bereits in Haft. Seine Genossen arbeiten im illegalen Widerstand gegen die Diktatur des Führers. Vorsicht ist geboten, um Verrat und Entdeckung zu entgehen. Ein riskanter Befreiungsversuch Thälmanns schlägt fehl. 1936 schließen sich aufrechte Menschen aller Nationen zu Interbrigaden zusammen, um in Spanien für den Frieden, gegen den Faschismus zu kämpfen. Drei Jahre später bricht der Zweite Weltkrieg aus. Nach Jahren in wechselnden Gefängnissen wird Thälmann 1944 im Konzentrationslager Buchenwald hingerichtet, zu einem Zeitpunkt, da die unbezwungene Rote Armee langsam aber sicher immer weiter nach Berlin vordringt und das Ende des verlorenen Krieges näher rückt.
(Team Zutz)
Fortsetzung des Films "Ernst Thälmann - Sohn seiner Klasse"
|
|
|
Filmprogramme:
 |
|
Literatur:
Willi Bredel und Michael Tschesno-Hell Ernst Thälmann - Führer seiner Klasse Literarisches Szenarium Henschelverlag Berlin 1955 |
|
|