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Übersicht der Darsteller
Stabliste

Eva und Adam (1973)
- Ein Film des Fernsehens der DDR in 4 Teilen -

1. Teil: Gefechte mit Napoleon
2. Teil: Privat nach Vereinbarung
3. Teil: Wieviel Sterne hat der Himmel?
4. Teil: Drum prüfe!

Regie:

Horst E. Brandt

Drehbuch:

Gerhard Bengsch

Musik:

Helmut Nier

Kamera:

Günter Haubold

Schnitt:

Karin Kusche

Länge:

90 min (1), 86 min (2), 90 min (3), 91 min (4)    s/w

Inhalt:

Erzählt wird anhand von Beispielen über Probleme in der Beziehung zwischen Mann und Frau, insbesondere mit Blick auf die Position der Frau in der modernen sozialistischen Gesellschaft. In jeder der vier Episoden steht dabei die Geschichte eines anderen Paares im Vordergrund.

1. Gefechte mit Napoleon
Helga Lorenz, glücklich verheiratet und Mutter zweier Kinder, hat ihr Abendstudium zum Ingenieur-Ökonom mit "sehr gut" bestanden. Ehemann Hans, der als Schweißer im gleichen Betrieb, der DRUMAG, tätig ist, unterstützte seine Frau während dieser schwierigen Zeit der Mehrfachbelastung durch Arbeit, Qualifizierung, Haushalt und Familie nach Kräften und hofft, dass jetzt wieder Ruhe einkehrt. Helga gehört aber als Assistentin von Direktor Dr. Bunge nun zur Betriebsleitung und muss sich manchmal den unregelmäßigen Arbeitszeiten ihres Vorgesetzten anpassen. Durch kursierende Gerüchte über Pläne der Leitungsebene, die Schweißerei auszulagern, macht sich Unsicherheit über die berufliche Zukunft bei Hans breit. Hinzu kommen Eifersuchtsgefühle bezüglich Helga, die durch Bemerkungen von Freund Edwin geschürt werden. Die harmonische Ehe der Lorenz' gerät ins Schwanken. Er sieht sich in Rostock nach anderen Möglichkeiten um und erwartet von seiner Frau, dass sie ihn bei einem Wohnortwechsel begleitet. Sie hat eigene Vorstellungen. Letztendlich sprechen sich Helga und Hans aus und beschließen, dass sie die neue Situation und Bevorstehendes gemeinsam bewältigen wollen, gleichberechtigt - mit Liebe, Verständnis und gegenseitiger Achtung.

2. Privat nach Vereinbarung
Die 20-jährige Ehe von Dr. Reinhold Bertram steht vor dem Aus. Seine Gattin Luise hatte früher zu seinen Gunsten auf ein Studium und sich daraus ergebene Berufsperspektiven verzichtet und war später nur noch für Familie, Heim und Garten da. Dr. Bertram ist inzwischen erfolgreicher Zahnarzt, ein angesehener Bürger der Stadt mit gesellschaftlichen Verpflichtungen und wenig Zeit - vor allem aber mit einer jüngeren Geliebten in anderen Umständen. Luise erfährt auf schmerzhafte Weise vom andauernden Verhältnis ihres Mannes zu Schwester Erika. Für die treusorgende Ehefrau bricht eine Welt zusammen, sie spielt sogar mit Selbstmordgedanken. Vorerst zieht sie Hals über Kopf aus. Sohn Martin hält zu ihr, während Reinhold auf Scheidung klagt. Trotz aller Demütigung würde Luise aus Liebe die Ehe weiterführen, doch Reinhold will nicht. Er wirft ihr vor, nicht gewachsen, kein geistiger Partner für ihn zu sein. Am Ende trennen sich die beiden. Reinhold wird wohl neben Erika nicht mehr sein gewohntes Leben als Pascha führen. Und Luise wagt auf Zuraten und mit Hilfe von Freunden den schwierigen Schritt zurück in die Werktätigkeit. Nach all den Jahren der Abhängigkeit von ihrem Mann fängt sie wieder neu an, als Arbeiterin in der Teppichfabrik.

3. Wieviel Sterne hat der Himmel?
Für die Tochter des Kohlenträgers Lienau, die 17-jährige Betty, ist schon manches im Leben nicht einfach und glatt gelaufen. Mit ihrem kleinen Bruder wohnt sie beim Vater, der nicht verkraftet, dass seine Frau ihn mit einem anderen verließ. Seitdem ertränkt er seinen Kummer im Alkohol, und Betty hat arge Not etwas Geld zum Wirtschaften zusammenzuhalten. Neuerdings interessiert sich die Jugendhilfe für sie... aus gutem Grund. Neun Klassen Schulbildung, eine abgebrochene Lehre und eine fristlose Kündigung wegen Arbeitsbummelei hat sie bisher vorzuweisen. Nun soll sie in der Stopferei des Teppichwerks anfangen, Erziehung in der Brigade erfahren. Erst blockt sie ab, doch dann lebt sie sich im Kollektiv ein. Elli Kramer und Luise Bertram nehmen das Mädchen unter ihre Fittiche. Eigentlich ist Betty nicht so gleichgültig, wie sie tut, sondern wissensdurstig, nur an Ausdauer und Ehrlichkeit mangelt's noch. Die großen Webstühle sind ihr Ziel, doch dafür braucht man einen Facharbeiter für Textiltechnik. Aus Liebe zum soliden Kranführer Manfred besucht sie schließlich die Betriebsakademie. Die beiden verloben sich, wollen heiraten - Bettys Traum von einem geordneten Leben scheint Wahrheit zu werden. Da eröffnet ihr Manfred plötzlich und unerwartet, dass er zur Armee muss, für drei Jahre, freiwillig! Enttäuschung, Streit und Bruch sind die Folge. Betty lässt sich gehen, schmeißt beinahe alles hin. Aber ihre Mitmenschen glauben an sie und sehen nicht tatenlos zu. Zum Schluss führt sie Arbeit und Schule fort, und auch privat fährt sie ihrem Glück hinterher.

4. Drum prüfe!
Die emanzipierte, ehrgeizige Vera Schmidt und der geschiedene DRUMAG-Betriebsdirektor Stefan Bunge legalisieren endlich ihr Verhältnis auf dem Standesamt. Schon kurz nach der Hochzeit wird ihre Ehe auf die Probe gestellt. Stefan muss in Leipzig den Posten des verunglückten Generaldirektors übernehmen, zunächst vorübergehend. Vera, die zielstrebig und selbstsicher ihr Studium mit Auszeichnung und Doktortitel abschloss, sich erst zur Referentin emporarbeitete und nun in der Kreisleitung bei Marie Schenk tätig ist, reagiert anfangs fortschrittlich, tolerant. Auf Dauer gestaltet sich die Fernbeziehung aber anstrengend. Die Frischvermählten sehen sich kaum und wenn, kommt es jedes Mal zur Diskussion um Prinzipien. Bald ist es endgültig, dass Stefan in Leipzig bleibt. Vera hätte es lieber gehabt, er lehnte ihretwegen ab, da sie ihre jetzige Funktion ebenfalls als wichtig empfindet, Erreichtes nicht aufgeben und begonnene Projekte erfolgreich zu Ende führen will. Gegen einen Umzug wehrt sie sich. Ein weiterer Streitpunkt ist die Frage des Nachwuchses. Er wünscht sich welchen, sie setzt Kinder mit Entwicklungsbremse gleich, unvereinbar mit ihren Ambitionen. Kein Wunder, dass man meint, sie entscheide zu viel mit Verstand statt Herz. Stefans Abschied naht und fast auch eine Trennung von Vera. In der Runde von Freunden und Kollegen offenbaren sich verschiedene Betrachtungen zur Ehe und Gleichberechtigung der Geschlechter - schließlich reden die Gäste allein. Die Bunges haben ihre Fehler erkannt und finden nicht zuletzt dank Marie wieder zusammen.

Was übrigens die anderen betrifft: Helga Lorenz wird die Nachfolge von Dr. Bunge als Betriebsdirektorin antreten. Das heißt noch einmal studieren. Hans hält zu ihr, die Ehe funktioniert. Luise Bertram hat zu sich selbst gefunden. Zwar fühlt sie sich abends einsam, aber sie steht auf eigenen Füßen. Für ihren geschiedenen Mann Reinhold war das Glück mit Erika nicht von Dauer. Betty lernt fleißig. Nicht mehr lang und sie hat ihren Facharbeiter, an den Webstühlen steht sie bereits probeweise. Manfred und sie sind wieder ein Paar, mit der Heirat wollen sie allerdings noch warten. Und Vera Bunge folgt ihrem Stefan nach Leipzig, wo sie die Arbeit als Parteisekretärin ausfüllen wird, Familienplanung nicht ausgeschlossen.

(Team Zutz)

Darsteller:

In den Hauptrollen:

Ursula Karusseit

...

Helga Lorenz

Dietmar Richter-Reinick

...

Hans Lorenz

Helga Göring

...

Luise Bertram

Rudolf Ulrich

...

Dr. Reinhold Bertram

Jenny Gröllmann

...

Betty Lienau

Frank Schenk

...

Manfred Hartmann

Angelica Domröse

...

Vera Schmidt

Horst Drinda

...

Dr. Stefan Bunge

 

In weiteren Rollen:

Joachim Zschocke

...

Paul Peickert

Barbara Dittus

...

Schwester Erika

Marianne Wünscher

...

Elli Kramer

Herbert Köfer

...

Willi Lienau

Lissy Tempelhof

...

Marie Schenk

Traute Sense

...

Helgas Mutter

Ilko Berthold

...

Uwe Lorenz

Birgit Schmidt

...

Babette Lorenz

Erika Stiska

...

Sekretätin von Dr. Bunge

Günter Junghans

...

Edwin

Matthias Günther

...

Martin Bertram

Wolfgang Greese

...

Heiner Ellschuh

Christine Laszar

...

Frau Ellschuh

Wolfgang Dehler

...

Richard

Brigitte Lindenberg

...

Karla, Richards Frau

Ingeborg Krabbe

...

Franziska

Johanna Clas

...

Scheidungsrichterin

Ingeborg Ottmann

...

Erna, Arbeiterin in der Teppichfabrik

Hertha Thiele

...

Sophie, Arbeiterin in der Teppichfabrik

Ute Boeden

...

Arbeiterin in der Teppichfabrik

Dorothea Volk

...

Arbeiterin in der Teppichfabrik

Jutta Klöppel

...

Sängerin

Walter Lendrich

...

Kaderleiter Matthies

Jessy Rameik

...

Bettys Mutter

Klaus-Peter Thiele

...

Erich

Doris Thalmer

...

Bettys Oma

Jaecki Schwarz

...

Dieter

Thomas Langhoff

...

Hannes

Hans-Peter Reinecke

...

Gastwirt Seidel

Sina Fiedler

...

Frau Seidel

Günther Polensen

...

Rehbuck, Kohlenhändler

Susanne Düllmann

...

Frau Peickert

Angela Brunner

...

Lisbeth Reuter

Harry Pietzsch

...

Franz, Mitglied der Kreisleitung

Peter Kalisch

...

Richard, Mitglied der Kreisleitung

Rudolf Christoph

...

Wilhelm Kröhn,
Dienstleistungskombinatsdirektor

Karl Sturm

...

Erich vom Dienstleistungskombinat

Christoph Beyertt

...

Mitglied der Kreisleitung

Klaus Bamberg

...

Mitglied der Kreisleitung

Lothar Schellhorn

...

Rudi Meißner

Harald Warmbrunn

...

Kreisbaudirektor

Hans-Ulrich Lauffer

...

Mann bei Burgbesichtigung

Marianne Christina Schilling

...

Standesbeamtin

Solveig Müller

...

Hilde Holz

Frank Michelis

...

Kostümverleiher

Hans Sievers

...

Sitzungsteilnehmer

Jochen Diestelmann

...

Sitzungsteilnehmer

Peter Köhncke

...

Mitglied der Scheidungskommission

Brigitte Scholz

...

Teilnehmerin des Facharbeiterlehrgangs

Gerd Blahuschek

...

Polizist im Zug

Bernhard Geffke

...

 

Karin Schröder-Kornatis

...

 

Günter Matthes

...

 

Peter Seeburg

...

 

Evelin Heidenreich

...

 

Wolfgang Bathke

...

 

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