Inhalt:
Im Mittelpunkt dieses spannenden Abenteuers steht ein ehemaliger deutscher Pilot, der sich nach Ende des zweiten Weltkrieges mit Gelegenheitsjobs mehr schlecht als recht über Wasser hält. Nach Savannah hat es unseren Protagonisten verschlagen, wo die Geschichte beginnt... Als er Opfer einer Verleumdung wird, findet er sich plötzlich von der Polizei gesucht. Ohne Pass und Geld wendet er sich verzweifelt an seinen amerikanischen Freund Steve Baxter. Dieser besorgt ihm einen mexikanischen Pass, auf den Namen Antonio Morena lautend, und hat auch schon eine passende Aufgabe für unseren Piloten. In unbekanntem Auftrag und von Steve begleitet soll er nach Florida fliegen, wo sie zwei Passagiere an Bord nehmen. Es handelt sich um den guatemaltekischen Journalisten Dr. Guerra und seine Tochter Isabel, genannt Chabelita. Steve navigiert allein, Antonio ahnt nichts Gutes. Als sie schließlich mit wenig Sprit in der Dunkelheit auf einer abgelegenen Insel landen und von bewaffneten Posten empfangen werden, weiß er es genau: Er ist unter Gangster geraten und unfreiwillig an einem Menschenraub beteiligt, bei dem politische Motive und geschäftliche Intrigen eine Rolle spielen.
Dr. Guerra, der als linksliberaler Journalist nach lang währenden Kämpfen zur Beendigung der Diktatur die demokratische Entwicklung in seinem Land unterstützt, Reformen der neuen Regierung zum Wohle der arbeitenden Bevölkerung mit ihren Familien befürwortet und auf seinen Reisen seit Monaten vor drohenden Gefahren, einem bevorstehenden Überfall auf seine Heimat warnt, ist manchem Feind ein Dorn im Auge. Er ist sich sicher, dass eine Organisation, die er "The Green Monster" nennt, hinter der Entführung steckt. Die amerikanische United Fruit Company finanziert und plant gemeinsam mit oppositionellen Militärs eine Verschwörung gegen das Arbenz-Regime in Guatemala, die die bisherigen Errungenschaften des Landes zerstören soll, um die alte Ordnung wiederherzustellen. Guerra versucht, Antonio die Bedeutung der Geschehnisse, seines Handelns, seiner Beweggründe begreiflich zu machen, doch Antonios Interesse galt nie der Politik. Die ganze Sache gefällt ihm persönlich nicht. Dennoch willigt er nach erstem Zögern ein, Guerra und seine Tochter mitzunehmen. Gemeinsam beschließen sie die Flucht, doch ihr Versuch wird jäh beendet durch Steve. Antonio wird dem "Chef", General Fuentes, vorgestellt, welchem er durch Vortäuschung strategischen Wissens überraschend zu imponieren vermag. Als Antonio den General nach Honduras fliegen soll, bittet er darum, Chabelita mitnehmen zu dürfen. Fuentes gewährt ihm den Wunsch.
In Honduras treffen sie auf Oberst Larbas, der mit Fuentes zusammen den Angriff der sogenannten "Befreiungsarmee" auf Guatemala leitet. Uneinigkeit und eigene Machtansprüche führen allerdings dazu, dass Larbas seinen vermeintlichen Partner ausschalten lässt. Dabei wird Steve ermordet. Antonio wird gleich darauf unter Larbas' Befehl gestellt. Die ohnehin verworrene Angelegenheit, in die er nun immer tiefer verwickelt wird, passt ihm zwar gar nicht, doch sieht er momentan keinen anderen Ausweg als scheinbaren Gehorsam. Sorgen macht ihm auch Chabelita, deren Schönheit von den Soldaten nicht unbemerkt bleibt... Antonio beschafft ihr eine Uniform, und nach anfänglichem Protest willigt sie ein, beugt sich vielmehr der Notwendigkeit, ihre Haare abzuschneiden, um fortan als Antonios Ordonanz getarnt eventuellen Übergriffen von lüsternen Soldaten zu entgehen. Antonios direkter Vorgesetzter ist Coronel Mendoza, der seinen Fliegern bald den Abwurf von Bomben auf Guatemala befiehlt. Wiederholt gelingt es Antonio ihn zu täuschen und Gründe zu erfinden, damit er keine unschuldigen Menschen töten muss. Bald wird man jedoch misstrauisch...
Antonio und Chabelita können in letzter Minute fliehen. Doch wo sollen sie hin, zu Fuß und ohne Verpflegung, mit den Verfolgern dicht auf den Fersen? Angetrieben von Hoffnung und Angst schlagen sie sich durch den Dschungel, der Versteck, aber gleichzeitig auch Gefahren birgt, und meistern den steinigen Weg über das Hochgebirge nach Guatemala unter größter Anstrengung. Am Ende ihrer Kräfte gehen sie auf den Grenzposten zu, Chabelita voller Freude endlich am Ziel, in ihrer Heimat, angekommen zu sein, während Antonio düstere Vorahnungen hat... die sich bewahrheiten sollen. Seine Uniform verrät sie und beide werden als Feinde Guatemalas verhaftet. Es herrschen revolutionäre Zustände, und um die Bevölkerung zu beruhigen, die die Auslieferung von Waffen zum Kampf gegen Larbas fordert, stellt man Antonio und Chabelita ohne Urteil vor ein Erschießungskommando. Nur durch das Eingreifen des tschechoslowakischen Journalisten Frantisek, dem Antonio schon früher begegnet war, kann das Schlimmste verhindert werden.
Antonio gibt vor, Kurier der Regierung zu sein und verlangt, dem Präsidenten persönlich seine Nachricht zu übermitteln. Coronel Gusano, ein am Komplott mit Fuentes Beteiligter, der die Tatsache aber geheim halten will, geht auf seine Forderung ein. In Guatemala City angelangt, ist es wie gehofft schwierig, zum Präsidenten vorzudringen. Es finden politische Veränderungen statt, die den lautlosen Sturz eines Präsidenten, Militärherrschaft und Diktatur zur Folge haben. Die Fäden zieht die United Fruit Company, der es vor allem um die Zurückeroberung von Grund und Boden geht, während Larbas bei Vereinigung mit dem neuen Machthaber Monzon seine großen ideologischen Absichten zur "Reinigung des Landes" vom Kommunismus verkündet.
Bevor Antonios Schwindel auffliegen konnte, flohen Chabelita und er im Schutze eines Gewitters aus dem Hotel, in dem sie untergebracht waren, und suchten Unterschlupf im Hause der Guerras. Zu Chabelitas Erschrecken ist das Haus verriegelt und die Einrichtung verwüstet. Von ihrer Familie keine Spur. Ihre Hoffnung, die sie den weiten, beschwerlichen Weg ertragen ließ, zerbricht im Angesicht des verlassenen und zerstörten Heims. Antonio gibt ihr Halt. Beide gestehen sich ihre Liebe. Nicht viel später gibt es ein freudiges Wiedersehen mit Dr. Guerra, der nach abenteuerlichen Umwegen ebenfalls im Haus eintrifft, nachdem er seinen Häschern entkam. Hier können sie jedoch nicht bleiben, es ist zu unsicher. Die mexikanische Botschaft bietet Dr. Guerra und Chabelita zunächst Schutz, nicht aber Antonio. Dieser macht sich auf den Weg zu einer von Guerra erwähnten Adresse einer vertrauenswürdigen Organisation, und nach einigen Komplikationen gelingt es dank Hilfe der Genossen schließlich, die drei außer Landes und damit außer Gefahr zu bringen. Der Kampf um Freiheit und Gerechtigkeit für das Volk Guatemalas steht jedoch wieder am Anfang... Antonio kennt nun seinen Platz im Leben und wird mit seiner Frau und seinem Schwiegervater aktiv für eine bessere Zukunft tätig sein.
(Team Zutz)
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