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Margarete Schön
(Archiv Volker Wachter)

Margarete Schön

* 07.04.1895, Magdeburg
† 26.12.1985, Berlin (West)

Biographie

Mit Margarete Schön gastiert 1948-50 eine der großen Stummfilmschauspielerinnen mehrfach bei der DEFA. Insbesondere durch die Rolle der Kriemhild in Fritz Langs zweiteiligem Monumentalfilm "Die Nibelungen" (1924) wird die Künstlerin weithin bekannt. Sie nimmt beim Hofschauspieler Hans Calm in Dessau Unterricht und debütiert in Freienwalde. Über Bromberg und Hannover gelangt die Schön 1918 nach Berlin, wo sie bis 1945 am Staatstheater tätig ist. Nach dem Krieg arbeitet sie häufig beim Funk. Margarete Schön, die 1983 den Bundesfilmpreis erhält, spielt in der Tonfilmära meist nur noch Nebenrollen, Mütter und Ehefrauen. Auch bei der DEFA in Episodenrollen tätig, so als Schwester Angelika in der Filmbiografie "Semmelweis - Retter der Mütter" (1950).

(Volker Wachter)

Filmographie (Auswahl)

Jahr

Filmtitel

Rolle

1919

Die goldene Krone (D)

Prinzessin Elvira

1922

Hanneles Himmelfahrt (D)

Hanneles Mutter

1924

Die Nibelungen (D)

Kriemhild

1930

Das Flötenkonzert von Sanssouci (D)

Prinzessin Amalie

1931

Gassenhauer (D)

Emma, Haushälterin

1935

Der grüne Domino (D)

Frau von Falck

1936

Moral (D)

Frau Kommerzienrat Beermann

1938

Die Frau am Scheidewege (D)

Oberschwester Hermine

1942

Die Entlassung (D)

Fürstin Johanna von Bismarck

1944

Die Feuerzangenbowle (D)

Frau Knauer, Evas Mutter

1945

Kolberg (D)

Nettelbecks Wirtschafterin

1948

Affaire Blum

Sophie Konrad

1949

Quartett zu fünft

Oberschwester

1949

Die blauen Schwerter

Frau Apotheker Zorn

1950

Semmelweis - Retter der Mütter

Schwester Angelika

1955

Oberwachtmeister Borck (BRD)

neugierige Zeugin

1960

Ich rufe Dresden (TV, BRD)

Hilde Hentschel

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